Der Ausblick in der Regionalliga 2015 / 2016

Wie im Jahr zuvor will die SG Kirchheim in der Regionalliga Südwest als Saisonziel den 11. Tabellenplatz erreichen. Dieses Unterfangen wird aufgrund zahlreicher finanzstarker Clubs immer schwieriger. „Gerade die beiden Aufsteiger haben finanzstarke Partner an ihrer Seite. Koblenz und PS Karlsruhe haben ihren Kadern ein neues Bild gegeben. Neben erfahrenen Profis sind ehemalige gestandene Pro B / A Spieler hinzugekommen“ so Herb auf Anfrage. Herb weiter: „Neben den beiden genannten Vereinen werden sich Schwenningen und KiT Karlsruhe sowie ein, zwei weitere Mannschaften um den Aufstieg streiten“. Kirchheim hat in der vergangenen Saison bewiesen, dass sich eine gute Jugendarbeit lohnt und konnte deutlich mehr Spiele gewinnen als ihnen zugetraut wurde. „Mit etwas Glück hätten wir den sportlichen Abstieg aus eigener Hand vermeiden können“. Allerdings ist auch deutlich geworden, dass die Regionalliga Südwest im professioneller wird und kleinere Vereine kaum noch mithalten können. „Die Strukturen der Regionalliga nehmen immer Zeit in Anspruch und auch hierdurch wird die Liga aufgewertet und interessanter für Spieler, Trainer und Zuschauer“. So gesehen, will Kirchheim den Zuschauern in eigener Halle guten Basketball bieten und Siege feiern. Eventuell kann man den einen oder anderen Topverein ein Bein stellen oder lange Zeit ärgern, das wird man sehen. Was die Saison aber 100% bringen wird sind zwei Spiele Heidelberger Stadtderbys die wie immer mitreißend und spannend werden. Der USC HD, der immer wieder auf Spieler aus dem Pro A Kader zurückgreifen kann, kann an einem Tag jedes Team schlagen aber auch gegen die vermeidlichen schwächeren Teams verlieren. Mit Moritz Nägele haben sie einen alten Bekannten zurück in die Region geholt. „Wir kennen Moritz sehr gut und wissen um seine Stärken aber auch um seine Schwächen“. Geführt wird die Mannschaft von Christoph Rupp und Nikki Würzner die beide, wie auch Moritz, dem Pro A Kader angehören. Mit Tobi Stoll haben sie einen weiteren erfahrenen Aufbauspieler hinzugewonnen der Spiele entscheiden kann. Mit Sefaja und Steuber haben sie am Brett zwei erfahrene Spieler die dort für die nötige Präsenz sorgen. Lasse Steinort sorgt von außen für Entlastung und war in der abgelaufenen Saison der stärkste Dreipunkteschütze in Reihen der USC´ler. Die Saison startet auch gleich mit dem Heidelberger Kracher für die Region. Am Mittwoch den 23.09. heißt es im OSP ab 20 Uhr USC HD vs. SG Kirchheim im Heidelberger Stadtderby. Das Rückrundenspiel findet dann am 19.12. um 18 Uhr als „Christmas Game“ im Sportzentrum Süd statt.