Eine Halbzeit gut mitgespielt

Jorgo„White Chocolates vs. Panthers“ hieß die Partie am fünften Spieltag in der Regionalliga Südwest. Die Partie zwischen Schwenningen und Kirchheim wurde mit Spannung erwartet, so hatten die Kirchheimer einige Tage zuvor eine Kampfansage im Vorbericht verfasst. Tatsächlich wurde es aber am Ende eine ziemlich deutliche Angelegenheit für den Favoriten aus Schwenningen der mit 92:64 (22:22, 43:34, 71:50) die Partie für sich entschied.

Dennoch konnten die Kirchheimer das Tempo – gerade im ersten Viertel – bestimmen und die Gastgeber überraschen. Es war schon beeindruckend, wie problemlos die flinken Flügelspieler, geführt von Zimmermann und Chatzidamianidis, in die freien Räume stießen und zu einfachen Punkten kamen. In der achten Spielminute kam es zu einer strittigen Situation, als Alispahic Oliver Sommer mit einem Foul zu Fall brachte und hierfür disqualifiziert wurde. Coach Herb: „Niemand hatte die Situation richtig gesehen. Das Spiel befand sich bereits im Fast Break. Der Schiedsrichter alleine hatte die Situation zu bewerten“. Danach wirkte das Spiel sehr zerfahren und keine Mannschaft entwickelte eine Spielkultur. Die Hausherren fingen sich etwas schneller und konnten mit drei erfolgreichen Dreiern den Grundstein für eine neun Punkte Führung zur Halbzeit legen.

In der zweiten Halbzeit startet Schwenningen furios und zeigte, dass sie zurecht ein Kandidat für die Meisterschaft sind. Die sehr agilen Center punkteten ein ums andere Mal und Adams überzeugte mit seiner Athletik und sorgte zusammen mit Zovko für 22 Rebounds. Aber das Spiel wurde härter. Die Gastgeber packten kräftig zu und das Spiel wurde ruppiger. Kirchheim kam zu keinen einfachen Punkten und die Panthers sorgten mit einem 14:0 Lauf, zu Beginn des letzten Spielabschnittes, für die endgültige Entscheidung. „Wir hatten sehr gute Ansätze in der ersten Hälfte und haben unser Potential aufblitzen lassen. Wir haben den Kampf angenommen und Schwenningen vor Probleme gestellt. In der zweiten Halbzeit haben sie die Lauf- und Paßwege gut zugestellt und waren präsenter und konzentrierter. Mit 22 Ballverlusten hatten wir keine Chance zurück ins Spiel zu finden“ so Coach Herb nach dem Spiel.

Die Scoring-Last wurde dabei auf mehrere Schultern verteilt: Es konnten alle eingesetzten Spieler punkten. Top-Scorer der „White Chocolates“ war Johannes Götz mit 14 Punkten und acht Rebounds. Ebenso konnte Chatzidamianidis sich mit 10, sowie Zimmermann und Jurkewitz mit jeweils neun Punkten eintragen. Mit lediglich 50% von der Freiwurflinie und 41% aus dem Feld blieben die Kirchheimer unter ihren Möglichkeiten.

Es spielten:
Götz 14/8 Rb, Chatzidamianidis 10, Zimmermann 9/1, Jurkewitz 9, Sommer 7, Ferri 5/1, Fuchs 4, Datz, Elmas, Wörner je 2,