Hot Chocolates unterliegen nach hartem Kampf in Verlängerung

Ein nervenaufreibendes Spiel bestritten die SGK-Damen am Samstagabend gegen die Spielerinnen des USC Freiburgs. Die junge Mannschaft aus dem Breisgau reiste verstärkt durch Spielerinnen aus der ersten Bundesliga an, sodass sich die Kirchheimerinnen einem starken Gegner gegenübersahen.

Die Hot Chocolates starteten sowohl in der Offense als auch in der Defense aufgeweckt in das Spiel. Im Angriff agierte man als Team und erarbeitete sich so immer wieder gute Optionen am Brett wie auch aus der Mitteldistanz. Trotz des guten Zusammenspiels ließen die SGKlerinnen noch zu oft leichte Punkte liegen. In der Defensive konnten die Damen aus Kirchheim die Freiburgerinnen im Set-Play phasenweise gut kontrollieren, sodass auch hier keine einfachen Punkte zugelassen wurden. Entsprechend der ausgeglichenen Stärke beider Teams, stand es nach den ersten zehn Minuten 17:18 zugunsten der Gäste aus Freiburg.

Im zweiten Viertel konzentrierten sich die Kirchheimerinnen vermehrt auf ihre Stärken und suchten den Weg zum Korb. Durch ein gutes Teamplay konnte so immer wieder erfolgreich gescort werden. Insbesondere aus der Mitteldistanz traf man in diesem Spielabschnitt besser. Allerdings gewöhnten sich die Kirchheimerinnen nur langsam an die aggressive und körperbetonte Verteidigung der Freiburgerinnen. Letztlich verabschiedeten sich die beiden Teams bei einem Gleichstand von 27:27 in die Halbzeitpause.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit war beiden Teams der Siegeswillen deutlich anzumerken. In einem kämpferischen Spiel setzte man sich immer wieder gegen die harte Mann-Mann-Verteidigung der Freiburgerinnen durch. In der Defense konnte man die USClerinnen durch wechselnde Verteidigungen zu schlechten Würfen zwingen. Aber auch im dritten Viertel schafften es die Hot Chocolates nicht, sich abzusetzen, sodass es bei einem Stand von 42:41 in das vierte Viertel ging.

Die letzten zehn Minuten steigerten beide Teams vor allem in ihrer Verteidigung nochmals die Intensität. Die Pressverteidigung der Freiburgerinnen konnten die Hot Chocolates allerdings meist routiniert ausspielen und sich im Angriff auf ihre Systeme stützen, um sichere Punkte zu erzielen. In der entscheidenden Endphase konnten die Freiburgerinnen jedoch zwei wichtige Dreipunktewürfe verwandeln. Diesen folgte ein Foulspiel seitens der Kirchheimerinnen mit zwei Freiwürfen für die USC-Damen. Konnten diese einen Freiwurf verwandeln, stand es kurz vor Schluss 54:55 zugunsten der Freiburgerinnen. Doch die nervenstarke Kathinka Abt konnte ebenfalls an der Freiwurflinie ihren Wurf verwandeln und die Hot Chocolates somit in die Verlängerung retten.

Hier zeigten sich bei den Kirchheimerinnen allerdings bereits die Folgen des hartumkämpften und laufintensiven Spiels. Es fehlte die Kraft in der Offense wie auch in der Defense, um den Freiburgerinnen, die nach wie vor eine harte Verteidigung spielten, etwas entgegenzusetzen. Man konzentrierte sich im Angriff nicht mehr auf sichere Optionen und Laufwege und ließ in der Verteidigung einfache Punkte zu. Letztlich unterlagen die Hot Chocolates nach einem harten Kampf mit 64:57. Nichtsdestotrotz zeigten die Damen der SGK über lange Phasen hinweg einen guten Basketball und begeisterten damit ihre Zuschauer.