Hot Chocolates nehmen Punkte mit nach Hause

Nach den beiden Niederlagen gegen den USC Freiburg und die TG Sandhausen, war das klare Ziel der Hot Chocolates am Samstagabend in der Sportparkhalle Leimen als Sieger das Spielfeld zu verlassen. Ein Sieg gegen die KuSG bedeutete gleichzeitig sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden. Dennoch durfte die junge Mannschaft aus Leimen nicht unterschätzt werden.

Dies war bereits in den ersten zehn Minuten des Spiels zu merken. Die Kirchheimerinnen agierten nervös und fanden zunächst nicht in ihren Spielrhythmus. Man verschenkte immer wieder leichte Körbe am Brett und tat sich in der Verteidigung gegen die physische Spielweise der Leimener schwer. Dies zeigte sich vor allem am Offensiv-Rebound, durch den sich die KuSGlerinnen immer wieder zweite Chance erarbeiteten.

So starteten die Hot Chocolates mit einem leichten Rückstand bei 20:18 in das zweite Viertel. Gewöhnte man sich nur langsam an das körperbetonte Spiel unter dem Korb, agierten die Hot Chocolates in der Offensive deutlich konzentrierte und erspielten sich gute Optionen, die auch verwandelt werden konnten. Dennoch verbuchten die SGK-Damen durch die Pressverteidigung der Leimenerinnen noch zu viele Ballverluste, was zu leichten Punkten für die KuSGlerinnen führte. Bei Gleichstand (33:33) verabschiedeten sich die Hot Chocoaltes schließlich in die Halbzeitpause.

Nun war die Devise klar: um die Punkte mit nach Hause nehmen zu können, musste in der zweiten Spielhälfte sowohl offensiv als auch defensiv die Intensität gesteigert werden. Dies setzten die Kirchheimerinnen im dritten Viertel vor allem durch eine wechselnde Verteidigung durch. Stand man in der Defensive gut und ließ kaum leichte Punkte zu, so suchte man auch im Angriff immer wieder selbstbewusst den Weg zum Korb. Durch ein effektives Teamplay gute Würfe aus der Mitteldistanz erarbeitet und verwandelt werden. Auch durch die Pressverteidigung der Leimenerinnen ließ man sich weniger verunsichern, sodass sich die Hot Chocolates im dritten Viertel bei 48:49 absetzen konnten.

Trotz des leichten Punktevorsprung hieß es, die Konzentration im entscheidenden letzten Viertel hochzuhalten und an die Leistung des vorherigen Spielabschnitts anzuknüpfen. Vor allem unter dem eigenen Korb zeigten die Hot Chocolates weiterhin eine gute Teamverteidigung und zwangen die Leimenerinnen zu einer schlechten Wurfauswahl. Letztlich erreichten die Hot Chocolates ihr Ziel und konnte beim Endstand von 59:67 das Spielfeld als Sieger verlassen.

Nun heißt auch am kommenden Samstag, den 12.12.2015 zuhause gegen die Damen des USC Heidelbergs an diese Leistung anzuknüpfen, um sich in der Tabelle weiter nach oben zu arbeiten.