Ausfälle nicht zu kompensieren

jorgoAm 13 und letzten Vorrundenspieltag der 1. Regionalliga Südwest hatten es die Kirchheimer „White Chocolate“ mit der Bundesligareserve aus Tübingen zu tun. Der Tabellenachte gewann ein zerfahrenes Spiel am Ende deutlich mit 84:66.

Zu schwer wiegten die Ausfälle der Kirchheimer die gleich auf vier Leistungsträger verzichten mussten. Robert Zimmermann, Carsten Fuchs, Ben Ferri und Johannes Götz waren nicht Einsatzbereit und somit musste Trainer Michael Herb den Spieler Dominik Bauer aus der zweiten Mannschaft rekrutieren. Mit Stephan Klebes und Uli Jurkewitz agierten zwei Spieler mit, die ebenfalls angeschlagen waren.
Zu Beginn des Spieles gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Kirchheim als auch die Gäste konnten schnelle, einfache Punkte erzielen. Tübingen war es aber dann, die als erstes das Spiel in die Hand. Vor allem Vildan Mitku, der erfahrenste Spieler der Gäste, lief in dieser Phase heiß. Vier erfolgreiche Dreipunktewürfe und insgesamt 16 Punkte lieferte er in einem starken ersten Viertel ab. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an und Kirchheim sah sich zwischenzeitlich schon mit 13 Punkten in Rückstand. Ein 6-0 Run der Gastgeber hauchte der Mannschaft neues Leben ein, dass Tübingen aber mit einem 12-0 Run konterte und das Momentum wieder auf ihre Seite zog. „Gerade in der letzten Phase der ersten Halbzeit haben wir nicht konzentriert genug gespielt. Durch diese leichtfertigen Ballverluste kommen wir einfach nicht ins Spiel“ wurde Trainer Michael Herb zitiert.

Im Dritten Viertel änderte sich nicht viel. Die Gäste als auch die Gastgeber neutralisierten sich weitestgehend. Der letzte Spielabschnitt brachte noch einmal etwas Spannung. Als Vildan Mitku und Benaissa Traore vorzeitig das Spielfeld mit dem fünften Foul verlassen mussten, konnte Kirchheim noch einmal den Rückstand verkürzen. Doch kurze Zeit später war auch dieses Feuer gelöscht und Tübingen spielte die Partie souverän zu Ende und gewann am Ende völlig verdient mit 84:66. „Unsere miserable Trefferquote jenseits der Dreierlinie, sowie die schwache Freiwurfquote und der fehlende Wille seinen Gegenspieler unbedingt stoppen zu wollen, ist ein Indiz dafür, dass wir derzeit einfach sehr verunsichert sind“ resümierte Trainer Michael Herb.

Schnell müssen die Kirchheimer eine Wende herbeiführen. Am kommenden Samstag, 19. Dezember 18 Uhr, steht das Heidelberg Derby gegen den Stadtrivalen USC Heideberg II an. Heidelberg, die sich in den letzten Spielen durch ihre Doppellizenz Spieler in der Tabelle festigen konnten, wird um jeden Zentimeter kämpfen um die Punkte aus dem Sportzentrum zu entführen.

Es spielten:
Sommer 12/10 Rebounds, Chatzidamianidis 11, Kuntz 11/1 Dreier, Datz 10, Bauer 8, Elmas 7, Klebes 3, Golombek 2, Wörner 2, Jurkewitz,