Licht und Schatten in Karlsruhe

PSB Bild Nach KitAm Samstagabend traten die Kirchheimer zum Auswärtsspiel bei der KiT in Karlsruhe an. Die Gastgeber, derzeit im Mittelfeld der Regionalliga Südwest, gewannen die Partie am Ende verdient, aber etwas zu hoch, mit 103:84 (49:43).

Vor allem für die Zuschauer war das Spiel interessant anzusehen. Auf beiden Seiten wurden viele einfache Punkte erzielt. Karlsruhe konnte gerade unter dem Korb überzeugen und sich immer wieder auch zweite Chancen sichern. Bei Kirchheim überzeugte einmal mehr Martin Rittinger der, wie Johannes Götz und Oliver Sommer, wieder zweistellig Punkten konnte. Erfreulich aus Sicht der Kirchheimer war ebenfalls, dass Robert Zimmermann und Carsten Fuchs nach langer Verletzungspause wieder am Spiel teilnehmen konnten.

Allerdings benötigten die „White Chocolates“ einige Angriffe um im Spiel anzukommen. Nach einem 8:0 konnte Oliver Sommer die ersten Punkte markieren. In Folge lieferten sich beide Teams ein Offensiv-Spektakel. Während Karlsruhe ihre Größe ausspielte und aus der Distanz gut traf, fand Kirchheim immer wieder Lücken in der Verteidigung der Gastgeber. Eine 70% Freiwurfquote als auch ein sicherer Ballvortrag (Kirchheim erlaubte sich lediglich sieben Ballverluste im Spiel) sorgte für den nötigen Anschluss zur Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel nicht weniger attraktiv. Kirchheim kämpfte um ihre Chance das Spiel zu gewinnen und ging erstmals in der 23. Spielminute in Führung die Karlsruhe durch Ristau konterte. Beide Mannschaften spielten weiter nach vorne. Die Führung wechselte hin und her und erst am Ende des dritten Viertels setzten sich die Gastgeber leicht ab (73:66). Schnelle sieben Punkte in Folge beendete jegliche Hoffnung der „White Chocolate“. Am Ende verloren die Kirchheimer, nach großem Kampf, etwas zu hoch mit 103:84.

„Wir haben versucht mit unserem schnellen Spiel lange an Karlsruhe dran zu bleiben was wir geschafft haben. Mit lediglich 7 Ballverlusten und einer passablen Wurfquote können wir zufrieden sein. Allerdings bin ich nicht ganz einverstanden mit der Einstellung. Zu schnell sind wir zufrieden mit dem Erreichten und lassen dann nach. Heute wäre ggf. mehr drin gewesen wenn wir weiter voll konzentriert gespielt hätten“ analysierte Michael Herb nach dem Spiel. Herb weiter: „Heute und auch letzte Woche hat man gesehen, dass wir durchaus jeden Gegner bespielen können. Was uns fehlt ist das letzte Quäntchen Glück und eine komplette Mannschaft. Wir hatten zuletzt viele Ausfälle und dadurch einen schwierigen Rhythmus. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir in den kommenden Wochen Spiele gewinnen werden“.

Es spielten:

Rittinger 26/4 (Dreier), Sommer 13, Götz 10, Zimmermann 9/2, Datz 9, Fuchs 7/2, Elmas 6, Chatzidamianidis 4, Golombek