In Mainz ohne jegliche Chance

In der Regionalliga Südwest standen die „White Chocolate“ am 23. Spieltag vor einer schweren Auswärtshürde. Der Viertplatzierte aus Mainz spielt eine starke Runde und ist zu Hause kaum zu besiegen. Kurz vor Spielbeginn musste dann auch noch Kapitän Robert Zimmermann aus privaten Gründen passen, so dass die Gastgeber am Ende völlig verdient mit 97:58 (61:24) als Sieger das Parkett verließen.

Denkbar schlecht starteten die Kirchheimer ins erste Viertel. Einfache Punkte wurden leichtfertig vergeben und im Gegenzug konnten die Mainzer leichte Schnellangriff Punkte erzielen. Die „White Chocolates“ fanden nie zu ihrem Wurfrhythmus und kämpften nebenbei noch mit zahlreichen Ballverlusten (12 in Halbzeit 1). Im zweiten Spielabschnitt konnten die Kirchheimer keinen Spielfluss entwickeln und sahen sich immer nur als zweiten Sieger. Einzig allein Tobias Datz fand zu seinem Spiel und zeigte eine gute Leistung in seiner Heimat (10 Punkte, 7 Rebounds).

In Halbzeit zwei gab Mainzer Trainer Heidbrink seiner zweiten Fünf die Chance sich zu zeigen. Allerdings war das nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Kirchheim gewann das dritte Viertel mit 17:19 und zeigte, dass auch sie das Spiel verstehen und zu Punkten kommen können. Dennoch war für die „White Chocolates“ nichts zu holen. Die beiden Center Oliver Sommer und Sinan Elmas versuchten ihr Möglichstes, waren aber schnell mit drei Fouls in ihrem Aktivitätsradius eingeschränkt. Von jenseits der Dreipunktelinie gab es keine Unterstützung (2 aus 16 Versuchen) und weitere Ballverluste machten ein besseres Ergebnis nicht möglich. „Wir hatten heute keinen guten Tag. Mainz war uns immer einen Schritt voraus und hatte zudem die Leichtigkeit das Spiel vor eigenem Publikum erfolgreich zu gestalten“ resümierte Trainer Michael Herb das Spiel.

Es spielten:
Rittinger M. 18/2, Ferri 12, Datz 10, Wörner 7, Sommer 4, Chatzidamianidis 3, Golombek 2, Fuchs 2, Elmas.