Kein Weihnachtswunder, trotz gutem Kampfgeist

Hot Chocolates verlieren nur knapp gegen Tabellenführer.

Der große Heimspieltag und die Weihnachtsfeier stimmte die Hot Chocolates fröhlich. Nur die Tatsache, dass das letzte Hinrundenspiel gegen den Tabellenersten USC ohne 3 Stammspielerinnen stattfinden musste, war betrübend.

Nichts desto trotz ging man entspannt in die Partie. Man konnte als Tabellenletzer gegen den Favoriten auf die Meisterschaft nichts verlieren. Coach Yvonne Golombek verlangte nur Willenskraft und Einsatz, egal was der Gegner vor hatte. Diesen bewiesen die Kirchheimerinnen, so dass es nach den ersten 10 Minuten verdient 9 zu 8 stand.

Auch das 2. Viertel wurde sich auf beiden Seiten nichts geschenkt. Die junge Truppe des USC presste von Anfang an und versuchte die Gastgeberinnen zu Turnovern zu zwingen. Was aber durch eine gute Centerin Svenja Wiedmann, die den Ballvortrag übernahm fast perfekt verhindert werden konnte. Mit einem Unentschieden (25:25) ging es in die Halbzeitpause, in der sich die Mannschaft pushte und einen Sieg nicht mehr ausschloss.

Die Konzentration lies etwas nach, so kam es in beiden Teams zu unnötigen Ballverlusten. Dennoch wurde gut gescort. Katha Wodajo (SGK) und Laura Zöckler (USC) führten zu dem Ergebnis nach dem 3. Abschnitt von 41:40 bei.

In den letzten 2 Minuten hatten die Hot Chocolates den Sieg selbst in der Hand. Mit 2 Punkten Vorsprung wurde man 3 mal an die Linie geschickt. Doch keiner der 6 Freiwürfe wurde verwandelt. Im Gegensatz zum Gegner. 2 erfolgreiche Freiwürfe führten zum Ausgleich und damit zur Verlängerung.

In dieser konnte man nicht mehr mithalten. Nachdem die 2 Topscorer Katharina Wodajo und Vanessa Achzenik mit 5 Fouls vom Feld mussten, die Kraft gegen die noch immer pressenden Gegnerinnen nachlas und es zu zu vielen Ballverlusten kam, musste man sich mit einem Ergebnis geschlagen geben, dass das Spiel nicht widerspiegelte (56:64).

Aber mit diesem Siegeswillen und Kampfgeist gehen wir in die Rückrunde und knüpfen an dem fast gelungenen Weihnachtswunder an.

Es spielten: Abdomalaki 2, Achzenik 16, Eich, Herth, Komm 4, Kulagin, Raczek, Swientek 6, Vellacher 4, Wiedmann 4, Wodajo 18