Kampfgeist wird nicht belohnt

Am Samstag Nachmittag machten sich die Hot Chocolates auf den Weg nach Durlach um endlich mal wieder einen Sieg mit nach Hause zu bringen. Das erste Viertel verlief nicht so, wie man sich es erhofft hatte. Eine der Topscorerinnen der Gastgeber konnte zum Korb ziehen ohne großen Widerstand. Im Gegensatz zu den Kirchheimerinnen, die ihre Angriffe nicht erfolgreich zu Ende führen konnten. So verschlief man mal wieder den ersten Abschnitt und es ging mit 14:8 in die zweiten 10 Minuten.

Hier übernahmen Helgoth und Wodajo das Ruder und konnten zumindest in der Offense mit Hilfe ihrer Mitspielrinnen 18 Punkte erzielen. Doch auch die Durlacherinnen scorten und kamen auf 18 Punkte, so dass man sich nicht absetzten, sondern nur „mitspielen“ konnte (33:26).

Nach der Halbzeitpause, in der man sich (im Gegensatz zu den Gegnerinnen) konzentriert auf die 2. Hälfte vorbereitete und sich noch mal pushte, ging man motiviert ins weitere Spiel. Doch auch hier konnte man nur mithalten und den Punkteunterschied nicht minimieren (45:36).

Erst im letzten Abschnitt klappten die Systeme 100%. Eine gute Wurfquote, eine hervorragende Jana Maier-Hein (11 Punkte im 4. Viertel) und die Umsetzung der Umstellung der Defense führten dazu, dass man Punkt um Punkt an die Gastgeberinnen ran kam und in der 39. Minute zum ersten Mal führte (53:52). Doch die Partie war noch nicht entschieden. Die Mannschaften kämpften beide bis zur letzten Sekunde, wobei die Durlacherinnen hierbei lautstark durch ihre Fans angefeuert wurden und die Stimmung in der Halle kochte.
Leider wurde die entscheidende Defense verpatzt und im anschließenden Angriff die Freiwürfe nicht getroffen. So fuhr man trotz starkem Kampf mit Minus einem Punkt nach Hause.

Jetzt zählt es nächsten Sonntag. Hier erwartet man den direkten Kellertabellennachbarn Sandhausen.

Es spielten: Achzenik 5, Böhmert, Helgoth 10, Komm 2, Kulagin 3, Maier-Hein 18 (1), Raczek, Reinhardt, Wiedmann, Wodajo 17.