Erfolgreicher Start in die Saison – BLK II siegt 61-64 in Schwetzingen

Am Sonntag fand man sich zu ungewohnt früher Stunde (13:30Uhr) im Hebelgymnasium in Schwetzingen ein, um das erste Saisonspiel zu bestreiten. Mit Schwetzingen traf man gleich im ersten Spiel auf den härtesten Konkurrenten um die letztjährige Meisterschaft. Die Erwartungen wurden zunächst nicht zu hoch gesteckt, da das Team einerseits den Abgang von Katharina Wodajo in die erste Mannschaft der BLK, aber auch zwei weitere urlaubsbedingte Ausfälle gleich in der ersten Partie kompensieren musste.

Es entwickelte sich ein durchwachsenes, wenig schön anzusehendes Spiel, in dem die BLK II sich bis zu den letzten Sekunden keine Führung erspielen konnten. Insgesamt waren die Heidelbergerinnen den Gastgebern unter den Körben deutlich unterlegen und hielten beim Rebounden körperlich nicht ausreichend dagegen. Das Resultat: viele einfache Körbe durch zweite, teilweise dritte Chancen. Offensiv schlugen sich die Basket Ladies nicht schlecht, wenn sie auch nicht mit der höchsten Trefferquote glänzten. Nach dem dritten Viertel und einem Rückstand von 10 Punkten, mobilisierten die Spielerinnen nochmals alle Kräfte, denn so einfach wollten sie sich nicht geschlagen geben. In den letzten zehn Minuten erhöhten die Kurpfalz Damen die Intensität in der Defense, sicherten sich immer mehr Rebounds und verkürzten langsam den Rückstand. Eine Minute vor Schluss nahm Coach Natto seine letzte Auszeit, mit der Ansage die Uhr zu stoppen. Einwurf im Vorfeld, zwei Punkte von Marschmann und schon lag man nur noch mit zwei Zählern zurück. Schwetzingen spielte einen hektischen Angriff, der mit einem Ballverlust endete. Der Schwetzinger Trainer reagierte mit einer Auszeit (20 Sekunden vor Schluss), die Coach Natto  gerne willkommen hieß und taktische Anweisungen für den letzten Angriff gab. Einwurf für die BLK, Schwetzingen versuchte es mit einer Verteidigung über das ganze Feld. Die Aufbauspielerin Würth ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und brachte den Ball sicher ins Vorfeld. Die taktischen Anweisungen der Auszeit wurden zwar nicht befolgt, aber der Ball schnell gepasst und Kulágin an der Dreierlinie gefunden, die 14 Sekunden vor Schluss den Dreier zur Führung und schließlich auch zum Sieg verwandelte. Der letzte Angriff der Gastgeber wurde gut verteidigt, sodass diese zu keinem Abschluss mehr kamen. Zu guter Letzt trat Marschmann nochmals an die Linie und verwandelte zwei Freiwürfe zum perfekten Ende dieser Partie.

Für die BLK II spielten: Marschmann (19 Punkte/1 Dreier), Würth (11), Golombek (10), Bentner (5), Kulágin (5/1), Maier-Hein (4), Achzenik (4), Vellacher (2), Swientek (2), Komm (2), Wiedmann