Derbysieger, Derbysieger: Kurpfalz Damen besiegen „Wild Bees“ im Lokalderby

Wo Derby draufsteht ist auch Derby drin. Die „basket Ladies“ besiegten vor ordentlicher Kulisse die „Wild Bees“ aus Sandhausen nach Verlängerung mit 80:75. Die Gastgeberinnen verkürzen somit den Rückstand an das Tabellenmittelfeld.

Zum ersten Mal konnten die „basket Ladies“ in voller Besetzung antreten. Auf der Gegenseite fehlten dem Trainergespann gleich drei Stammkräfte was es nicht einfacher machte gegen eine junge, kämpferische Mannschaft aus Sandhausen anzutreten. Die Mannschaft von Head-Coach Michael Herb startete gut und konnte früh mit 8:2 und später mit 18:9 in Führung gehen. Doch schon früh in Partie schlichen immer wieder leichte Fehler ein, die die Gäste gerne, in Person von J. Mocanu –Topscorer mit 36 Punkten -, annahmen. Im Verlaufe der ersten Spielhälfte entstand ein Spiel auf Augenhöhe und die Gastgeberinnen waren bemüht das Spiel offen zu halten. Mit 37:37 gingen die Teams in die Halbzeit.

Die Partie blieb auch in der zweiten Halbzeit lange offen. Im Drittel Viertel verpassten es die „basket Ladies“ die Führung auszubauen und vergaben einen Freiwurf nach dem anderen. Coach Herb: „In dieser Phase müssen wir einfach den Deckel drauf machen und mit mehr als 10 Punkten in das letzte Viertel starten. So haben wir den Gegner stark gemacht und weiter Mut gegeben etwas zu holen“. Die Spielgemeinschaft ging mit 52:50 ins letzte Viertel. Für die Zuschauer bot sich ein wahrer Krimi wie es in einem Derby auch sein sollte. Sandhausen ging kurz vor Schluss noch einmal mit 68:66 in Führung und die „basket Ladies“ hatten noch einen Angriff der erfolgreich durch K. Abt (Topscorer der „basket Ladies“ mit 22 Punkten) abgeschlossen werden konnte. Und besser noch. M. Klähn konnte drei Sekunden vor dem Ende den Einwurf stören und den Ball gewinnen und verschaffte den Gastgeberinnen noch eine letzte Wurfchance das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, leider ohne Erfolg.

In der Verlängerung blieb das Spiel weiterhin spannend und keine Mannschaft wollte sich geschlagen geben. Erst eine Minute vor Ablauf der Spielzeit setzte sich die Spielgemeinschaft leicht ab. Am Ende führten drei erfolgreiche Freiwürfe zu einer Fünfpunkte Führung die schlussendlich auch bestand haben sollte.

Trainer Michael Herb: „Ich bin natürlich froh, dass wir dieses Spiel am Ende für uns entscheiden konnten. Wir haben das als Team gewonnen – besonders in der zweiten Hälfte als die Verteidigung etwas besser war. Im letzten Viertel und in der Verlängerung war es dann etwas knapp, da zählen Einsatz und Fehlerminimierung besonders und etwas Glück gehört dann auch dazu“.

Es spielten:

Abt 22, Matz 14/2 Dreier, Klähn 12, Wodajo 10, Würth 7/2, Häfele 6/2, Müller 5, Fuchshuber 3, Delcheva 1, Hronsky, Weil, Frei,