U16w JRL – Saisonrückblick

In Kooperation mit dem USC Heidelberg startete die „Basket-Girls Rhein-Neckar Sophomores“ genannte Mannschaft nach erfolgreicher Qualifikation in der U16 Regionalliga. Die Idee hinter der Namensgebung war nicht nur zum Ausruck zu bringen, dass das Team ein Kooperationsteam ist, sondern auch, dass hier eine Vorstufe zum U18 Bundesliga Team da ist. Der Name Basket-Girls Rhein-Neckar zieht sich damit von der U14 Regionalliga bis zur U18 Bundesliga durch.

Beginn der heißen Phase der Saisonvorbereitung war ein in Kirchheim durchgeführtes (und dankenswerter Weise über Lea Soltau vom USC Freiburg, ehemals Leimen, organisiertes) “Blitzturnier” mit dem Regio Team Stuttgart, der TSG Schwäbisch Hall und dem USC Freiburg.

Das erfolgreiche Team 2019/20

Trotz der guten Vorbereitung waren sich sowohl das Trainerteam als auch die Mannschaft unsicher über die wahre Leistungsstärke der Mannschaft und so rieb sich so mancher verwundert die Augen, hatte das Team doch die ersten vier Spiele mehr oder weniger souverän gewonnen. So kam es Ende November zum Kräftemessen mit dem ebenfalls ungeschlagenen Regio Team Stuttgart. In einem unglaublichen Spiel in dem man die Stuttgarter am Rande einer Niederlage hatte zeigte sich am Ende, dass doch etwas die Cleverness fehlte um das Spiel als Sieger zu beenden. Leider erholte sich das Team nicht sofort von der knappen Ein Punkt Niederlage: In Schwäbisch Hall wurde das Spiel unglücklich nach Verlängerung verloren und auch im letzten Heimspiel des Jahres 2019 hatte man gegen Waiblingen kein Glück und verlor mit vier Punkten.

Im neuen Jahr sollte dann der Neustart gelingen. Ein klarer Sieg gegen Freiburg, eine knappe Niederlage gegen an diesem Tag bessere Ludwigsburger und eine klarer Sieg gegen Ulm brachten rechtzeitig vor dem Derby gegen Sandhausen das Selbstbewusstsein zurück. Trotz starker körperlicher Unterlegenheit zeigte man in dem Spiel seine Stärken und liess den Wild Bees beim 59:69 Sieg keine Chance.
Im letzten Spiel vor der Corona Krise waren nocheinmal die Stuttgarter zu Gast in Kirchheim. Nach schwachem Beginn mit fast 20 Punkten Rückstand kämpfte man sich wieder heran und musste doch am Ende das Spiel mit 59:65 verloren geben. Die abgebrochene Saison beendet das Team nun auf Platz 5 – hätte aber in den letzten beiden Spielen gegen Schwäbisch-Hall und in Waiblingen durchaus die Chance gehabt noch auf den 3. Platz vorzustossen.

Was bleibt als Fazit: Die Saison hat den Trainern sehr viel Spaß gemacht. Mitgenommen werden muss auf jeden Fall auch, dass das Team sich in Baden-Württemberg nicht zu verstecken braucht, sondern mit etwas Glück auch weiter oben in der Tabelle hätte landen können. Diese Entwicklung hat das Team seinem großen Kämpferherz zu verdanken und der Tatsache, dass sich die Mädchen aus unterschiedlichen Vereinen immer mehr zusammen gerauft haben und somit immer besser zusammen spielen konnten.
Die Kooperation mit dem USC Heidelberg hat sich bewährt, genauso wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Trainer, wie Oli Muth von der WNBL, Michael Herb von den Regionalliga Damen der Basket Ladies, Jürgen Fuchs und Susan Kulagin von den Oberliga Damen des USC bzw. der Basket Ladies war vorbildlich, auch wenn nicht immer alle zufrieden gestellt werden konnten.
Nun bereitet man sich per PC, Telefonkonferenzen und ähnlichem auf die nächste Saison vor, auch wenn im Moment noch keine Mensch sagen kann, wann wieder ein geordneter, sicherer Sportbetrieb möglich ist.
Danke Mädels für die tolle Saison.