„Das Engagement der Eltern ist erwähnenswert“ – Interview mit Daniel C. Henrich

Wie so viele ist auch Daniel C. Henrich über seinen Sohn zur SGK Basketball gekommen. Zuerst als AG Trainer und jetzt als U10 Trainer ist Daniel mit verantwortlich für die Minis bei der SGK.

Doch Daniels Engagement geht über den Trainerjob hinaus, denn er ist auch im neuen (aktuell noch kommissarischen) Abteilungsvorstand tätig.

Daniel C. Henrich (rechts) und Darko Turajlic (links). Beide engagieren sich auch im neuen Abteilungsvorstand.

Hallo Daniel! Dass du durch deinen Sohn zur SGK gekommen bist, habe ich ja schon erwähnt. Kannst du deinen Weg zur SGK noch einmal genauer beschreiben?

Mein Sohn Noam hat in der Basketball-AG seiner Grundschule (Eichendorffschule) mit Basketball begonnen. Da ich selbst früher im Verein gespielt habe, fragte ich den Trainer damals, ob er Unterstützung mit den Kids braucht. Als mein Sohn dann in die SGK eingetreten ist, wurde ich irgendwann von einigen Verantwortlichen gefragt, ob ich als Trainer der U10 einsteigen will, was ich dann gemeinsam mit einem anderen Vater auch getan habe. Mittlerweile arbeiten wir beide auch bei anderen Aspekten des Vereinslebens mit.

Der Trainerjob nimmt viel Zeit in Anspruch. Andere, die sich für ein Ehrenamt interessieren schrecken öfter mal vor dem Zeitaufwand zurück. Was waren deine Gründe das Ehrenamt trotzdem auszuüben?

Ja, das stimmt. Der Trainerjob ist durchaus zeitaufwendig. Neben Job und Familie ist das nicht immer ganz leicht. Ich habe deshalb tatsächlich etwas länger nachgedacht. Meine Entscheidung hing dann zugegebenermaßen auch von dem Umstand ab, dass ich in diesem Fall mehr Zeit mit meinem Sohn verbringen und seine Entwicklung verfolgen kann. Aber auch die Tatsache, dass es tatsächlich zu wenig Trainern gab/gibt, hat mich dazu gebracht, mitzumachen. Es wäre sehr hilfreich, wenn wir gerade im Bereich „Anfänger“ noch mehr Unterstützung hätten.

Das ehrenamtliche Engagement als Trainer oder sonstiger Verantwortlicher ist natürlich sehr wichtig. Aber das reicht in einem Verein nicht aus. Viele Mitglieder müssen sich engagieren, denn nur als Gemeinschaft kann der Verein erfolgreich sein. Wie nimmst du das gemeinschaftliche Engagement bei der SGK Basketball wahr?

Ich finde nicht nur das Engagement der Kids, sondern auch das der Eltern erwähnenswert. Viele sind bereit, sich bei Turnieren und anderen Ereignissen einzubringen und dabei zu sein. Man kann aus meiner Sicht daher nicht einfach behaupten, dass es prinzipiell zu wenig Engagement gibt. Das finde ich sehr erfreulich.

Die letzte Saison war ja deine erste als U10-Trainer. Wie hast du deine Premierensaison erlebt?

Wir haben mit unserer ersten Mannschaft in der U10 tolle Turnier-Erfolge gehabt und nie ein Spiel verloren. Auch das Engagement und die Energie der Kids sind ein super Motivator. Darüber hinaus hat mein Sohn neue Freunde gefunden und auch meine Frau und ich haben viele Eltern kennengelernt, mit denen wir uns heute super verstehen.

Die Corona-Zeit hat dann ein ziemliches Loch gerissen. Wir müssen uns jetzt alle gemeinsam anstrengen, dass es wieder so wird, wie vorher. Dazu ist neben Rücksichtnahme auch Mut notwendig.

Über die Serie „Ehrenamt bei der SGK“ 

Ein Verein lebt vom Ehrenamt und der Verein gibt dem Ehrenamt etwas zurück. Bei der SGK Basketball leben und schätzen wir Ehrenamt. Jeder hat die Möglichkeit Teil dieser einmaligen Gemeinschaft zu sein, persönlich Verantwortung zu übernehmen und daran zu wachsen.
In den nächsten Wochen wollen wir uns jeden Dienstag mit den Ehrenamtlichen im Verein beschäftigen und euch ihre Geschichten erzählen. Engagiert euch selbst, teilt die Geschichten unserer Ehrenamtlichen, teilt deren Gründe für das Ehrenamt und überzeugt andere von den Vorteilen des Ehrenamts. Je mehr sich engagieren, desto mehr kann die SGK erreichen.